ירושלים – Jerusalem – Teil 3

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Den besten und vor allem den spektakulärsten Blick über Jerusalem hat man vom Ölberg. Getrennt durch das Kidrontal, erhebt sich der Ölberg östlich der Altstadt. Macht man sich zu Fuß auf den Weg, dann kann der durchaus steile Aufstieg anstrengend werden. Natürlich kann man auch mit dem Auto problemlos hochfahren. Wer es ein wenig touristischer mag, sollte das Angebot des Arabers annehmen, der seinen Esel für den Aufstieg zur Verfügung stellt. Kostet nur ein paar Schekel. So oder so: Wer Jerusalem besucht, der kommt um den Ölberg nicht herum. Viel zu viel ist dort geschehen und eine viel zu große Rolle spielt er für alle drei Weltreligionen gleichermaßen.

Verlässt man also den Tempelberg auf die Via Dolorosa, dann kann man sich direkt auf den Weg zum Löwentor machen. An dieser Stelle ist die Altstadt übrigens auch für Pkw befahrbar. Das ist nur an sehr wenigen Ecken der generell engen und verwinkelten historischen Stadtviertel möglich. Vorher sollte man einen Stopp an der St. Anna-Kirche machen, die linke Hand kurz vor dem Löwentor zu finden ist. Französische Katholiken hegen und pflegen das eindrucksvolle Gotteshaus, das seit der Zeit der Kreuzfahrer fast unverändert an Ort und Stelle steht. Bekannt ist der romanische Kirchenbau auch für seine tolle Akustik. Wenn man Glück hat, dann ist gerade ein Chor in der Anna-Kirche und hält ein Ständchen. Sich das anzuhören lohnt sich immer! Direkt neben der Kirche befindet sich der Bethesda-Teich. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen Teich im wörtlichen Sinne, sondern um antike Zisternen aus römischen und noch älteren Zeiten. Auch habe ich bei meinen Besuchen nirgends Wasser entdeckt. Die Zisternen sind komplett freigelegt, staubtrocken und begehbar. Dazu muss man allerdings einige Meter in die Tiefe hinabsteigen. Christus soll an dieser Stelle einen Gelähmten geheilt haben. Seitdem wird Bethesda eine entsprechende Wirkung nachgesagt. Unabhängig davon sind Bethesda und die St. Anna-Kirche auf jeden Fall einen Besuch wert. Denn beide Stätten erzählen ein gutes Stück Jerusalemer Stadtgeschichte. Und sind zudem schön anzuschauen. Die Gärten rund um die Kirche sind gepflegt und laden zur Pause ein. Die französischen Katholiken sind sehr freundlich und hilfsbereit. Da das gesamte Areal fast schon an das Löwentor grenzt, hat man es zum Ausgang der Altstadt nicht mehr weit.

Am Bethesda-Teich soll Jesus Christus einen Gelähmten geheilt haben. Die antiken Zisternenreste können begangen werden. Hinten links steht die wuchtige St. Anna-Kirche, die im Jahr 1142 eingeweiht wurde und sich seitdem nicht groß verändert hat (Foto: B. Glumm)

Am Bethesda-Teich soll Jesus Christus einen Gelähmten geheilt haben. Die antiken Zisternenreste können begangen werden. Hinten links steht die wuchtige St. Anna-Kirche, die im Jahr 1142 eingeweiht wurde und sich seitdem nicht groß verändert hat (Foto: B. Glumm)

Über das Löwentor sollte man die Altstadt auf dem Weg zum Ölberg verlassen. Die Löwen, die links und rechts des Tores eingearbeitet wurden, sollen eigentlich Leoparden sein. Auch wird es Stephanstor genannt, weil an dieser Stelle der heilige Stephanus gesteinigt worden sein soll (Foto: B. Glumm)

Über das Löwentor sollte man die Altstadt auf dem Weg zum Ölberg verlassen. Die Löwen, die links und rechts des Tores eingearbeitet wurden, sollen eigentlich Leoparden sein. Auch wird es Stephanstor genannt, weil an dieser Stelle der heilige Stephanus gesteinigt worden sein soll (Foto: B. Glumm)

Durch das Löwentor drangen 1967 israelische Fallschirmjäger in die Altstadt ein, bevor sie zur Attacke auf den Tempelberg ansetzten. Es gibt diese interessanten Filmaufnahmen von damals (in schwarz-weiß), wo man ein Panzerfahrzeug der israelischen Streitkräfte sieht, das sich durch das enge Tor in die Gassen drückt. Aber auch Pkw haben heutzutage links und rechts nicht wirklich viel Platz zum manövrieren. Verlässt man das Löwentor, dann sieht man direkt auf der rechten Seite den islamischen Friedhof. Wie bei Moslems üblich, will man hier unter sich sein. Für Juden und Christen gilt also auch hier: Betreten verboten. Die Straße führt steil hinab ins Kidrontal. Auf der anderen Talseite sieht man jetzt den Ölberg. Unübersehbar ist er ohnehin, säumen seine Hänge unzählige sandsteinfarbene Gräber. Der große jüdische Friedhof liegt auf dem Ölberg. Gläubige Juden werden dort seit Jahrtausenden begraben, da sie glauben, so am Tag des jüngsten Gerichts (der Messias soll vom Ölberg kommend ins Kidrontal hinabsteigen) direkt vor Ort zu sein. Ähnliches denken übrigens auch die Moslems.

Wie sollte es in Jerusalem anders sein, spielt der Ölberg auch im christlichen Glauben eine zentrale Rolle. Zunächst muss man aber die Straße vom Löwentor komplett runter marschieren. Dort kommt eine Fußgängerampel, die man nehmen muss. Geht man dann noch etwas weiter, sieht man auf der linken Seite den Eingang zu einer Krypta, die im Mittelalter Teil einer größeren Kirche war. Diese wurde allerdings von Sultan Saladin abgerissen. Die Krypta ließ er stehen. Sie soll nämlich das Grab Marias beherbergen. Und die ist auch im Islam heilig. Hat man Glück und es drücken sich nicht unzählige Touristen und Gläubige am Eingang herum, dann sollte man sich das Mariengrab anschauen. Das Innere ist seit Kreuzfahrerzeiten annähernd unverändert und man fühlt sich fast schon in der Zeit versetzt. Ganz unten kann es sehr stickig werden. Ganz in der Nähe befindet sich die Grotte Getsehmane. Ich dachte früher immer, dass Christus im gleichnamigen Garten von Judas verraten und von der Tempelwache verhaftet worden sein soll. Nein, das alles soll sich also in der Grotte abgespielt haben. Die Grotte selbst ist unspektakulär und erinnert an eine in eine Steinhöhle gequetschte kleine Kirche.

Im Mittelalter war die Krypta mit dem Mariengrab Teil einer Kirche. Die Kirche hat Saladin abreißen lassen. Das Mariengrab ließ er stehen, da Maria auch im Islam verehrt wird (Foto: B.Glumm)

Im Mittelalter war die Krypta mit dem Mariengrab Teil einer Kirche. Die Kirche hat Saladin abreißen lassen. Das Mariengrab ließ er stehen, da Maria auch im Islam verehrt wird (Foto: B. Glumm)

Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, gehört Bibelfestigkeit nicht zu meinen Stärken. Immerhin wusste ich aber, was es mit dem Garten Getsehmane auf sich hat. Dieser liegt einen Steinwurf entfernt von Mariengrab und Grotte am Fuß des Ölbergs. Im Garten Getsehmane soll Jesus die Nacht vor seiner Verhaftung verbracht haben. Den Garten sollte man zeitig aufsuchen, da die Franziskaner gegen Mittag den einzigen Eingang zumachen. Die uralten Olivenbäume und den außerordentlich gepflegten Garten sollte man sich nicht entgehen lassen. Der Garten selbst ist nicht sehr groß und durch einen Zaun abgesperrt. Man kann nicht direkt durch den Garten spazieren und den Olivenbäumen zu nahe kommen. Nur um ihn herum. Kein Wunder, würde dieses Kleinod bei den Besuchermassen, die dort Tag für Tag herumtrampeln, recht zügig Schaden nehmen und repariert werden müssen. Denn nicht nur die biblische Bedeutung zieht die Menschen in den Garten. Es sind auch die Olivenbäume selbst, die teilweise so alt sind, dass sie durchaus schon zu Christi Zeiten dort hätten stehen können. Diese Authentizität wollen die Franziskaner erhalten. Verlässt man den Garten, beginnt der eigentliche Aufstieg zum Ölberg.

Franziskaner hegen und pflegen den Garten Gethsemane. Die Ölbaume sind sehr alt und sollen teilweise schon zu biblischen Zeiten dort gewachsen sein. Das Foto täuscht: So leer und bedächtig, wie es vielleicht aussieht, ist dort es nicht (Foto: B. Glumm)

Franziskaner hegen und pflegen den Garten Gethsemane. Die Ölbaume sind sehr alt und sollen teilweise schon zu biblischen Zeiten dort gewachsen sein. Das Foto täuscht: So leer und bedächtig, wie es vielleicht aussieht, ist es dort nicht (Foto: B. Glumm)

Ich habe bei meinen Besuchen auf dem Ölberg immer die erste Einmündung auf der rechten Straßenseite genommen. Wählt man diesen Weg, dann kommt man an der Maria-Magdalena-Kirche vorbei. Das russisch-orthodoxe Gotteshaus sticht wegen seiner goldenen Zwiebeltürme sofort ins Auge. Leider war es für Besucher immer geschlossen, als ich da war. Etwas weiter oben kommt man an Dominus Flevit vorbei. Die Franziskaner unterhalten dort eine kleine Kapelle. Hier ist man ungefähr auf halbem Weg zum Ölberg hoch und bekommt einen ersten Eindruck des tollen Panoramas auf Israels Hauptstadt. Dominus Flevit bedeutet „der Herr weinte“. Christus soll an dieser Stelle über die Stadt Jerusalem geweint haben. So erzählt es das Neue Testament. Verlässt man die Kapelle, dann findet man auf der anderen Seite des Weges diverse Zugänge zum jüdischen Friedhof. Ich hatte bisher nie Probleme, auf diesen zu gelangen und konnte auch dort rumlaufen und Fotos machen (Kippa oder sonstige Kopfbedeckung nicht vergessen). Es kursieren aber sehr wohl Geschichten, dass Friedhofswärter ungebetene Besucher vom Areal verscheuchen. Hier sollte man Augen und Ohren offenhalten und sowieso immer vorsichtig sein. Denn je nachdem zu welcher Uhrzeit (mittags) man raufspaziert kann es passieren, dass man da oben auf einmal ziemlich allein ist. Vor einigen Jahren war ich auch auf halber Strecke der einzige Mensch weit und breit. Ich lief dann aber einer vielköpfigen Gruppe israelischer Polizisten in die Arme, die gerade auf Betriebsausflug waren. Davon abgesehen ist auch dieser Bereich komplett kameraüberwacht.

Marschiert man am frühen Nachmittag den Ölberg hinauf, dann kann es oben einsam werden. Das mag auch an den mitunter knackigen Temperaturen liegen. Je höher man aber gelangt, desto spektakulärer wird die Aussicht (Foto: B. Glumm)

Marschiert man am frühen Nachmittag den Ölberg hinauf, dann kann es oben einsam werden. Das mag auch an den mitunter knackigen Temperaturen liegen. Je höher man aber gelangt, desto spektakulärer wird die Aussicht (Foto: B. Glumm)

Weiter oben erreicht man eine T-Kreuzung und ist somit quasi am Gipfel angekommen. Geht man nach links, dann landet man unter anderem bei der Himmelfahrtsmoschee, die gleichzeitig auch Himmelfahrtskapelle ist. Je nachdem, welcher Religionsgemeinschaft man angehört. Vorher kommt man an einem Wohnhaus vorbei, das man schon von der Altstadt aus sieht. Dort leben so genannte „Siedler“. Israelis, die auf dem Ölberg in befestigten Gebäuden inmitten palästinensischer Nachbarn leben. Regelmäßig gibt es dort oben Knatsch deswegen. Die gigantische israelische Fahne, die über dem Gebäude weht, unterstreicht den Anspruch der israelischen Hausbewohner. Grenzpolizei bewacht die Umgebung eigentlich rund um die Uhr. Dreht man wieder um und spaziert zurück, dann erreicht man nach einiger Zeit das 7 Arches Hotel auf der linken Seite, das mitten auf dem Ölberg thront. Pikantes Detail: Das Hotel wurde auch aus Grabsteinen des jüdischen Friedhofes gebaut. Freilich zu einer Zeit, als dieser Teil Jerusalems noch nicht zu Israel gehörte. Religionsfreiheit und Respekt vor anderen Religionen werden im Islam nicht immer zwingend gelebt. Wenn überhaupt. Spätestens jetzt sollte man eine wohlverdiente Pause einlegen und den atemberaubenden Ausblick auf Jerusalem genießen. Jedes Mal ein echter Augenöffner. Diesen Blick hatte schon Titus mit seinen Legionen. Und auch die Kreuzfahrer standen dort oben und schauten auf Jerusalem. Die Akustik kann auf dem Gipfel des Ölbergs mitunter erstaunlich wirken. Wenn in der Altstadt unzählige Muezzine zum Gebet rufen und gleichzeitig die Glocken der Kirchen läuten, dann hat dieser religiös beladene Mischton fast schon etwas unwirkliches an sich.

Oben auf dem Ölberg gibt es auch ein Kamel. Auf dem dürfen Touristen ihre Runden drehen. Die dazugehörenden Palästinenser freuen sich über die Schekel. In den späten Abendstunden bin ich auch schon mit dem Auto den Ölberg hochgefahren. Die nächtliche Skyline ist nicht minder eindrucksvoll wie die, die man am Tage bewundern darf. Zu Fuß gehe ich aber den gleichen Weg zurück, den ich gekommen bin. Unten angekommen besuchte ich die Kirche der Nationen, die auch den etwas skurrilen Namen „Todesangstbasilika“ trägt. Die Kirche hat mich wenig beeindruckt. Das mag daran liegen, dass der Neubau keine 100 Jahre alt ist. Vorgängerbauten aus byzantinischer und aus der Zeit der Kreuzfahrer standen an gleicher Stelle. Gegenüber der Kirche der Nationen führt ein Weg hinab ins Kidrontal. Dort gelangt man zu Absaloms Grab.

Das Grab Absaloms im Kidrontal. Im Hintergrund erhebt sich der Ölberg. Links kann man die goldenen Zwiebeltürme der russisch-ortodoxen Maria-Magdalena-Kirche sehen (Foto: B. Glumm)

Das Grab Absaloms im Kidrontal. Im Hintergrund erhebt sich der Ölberg. Links kann man die goldenen Zwiebeltürme der russisch-orthodoxen Maria-Magdalena-Kirche sehen (Foto: B. Glumm)

Jetzt kann man sich drei Wege aussuchen. Einer führt tief ins arabische Ras al-Amud, einer nach Silwan und zur Davidstadt und ein dritter direkt zurück zur südwestlichen Ecke der Altstadt. Entscheidet man sich für Silwan, dann dreht man einen kleinen Schlenker durch den palästinensischen Stadtteil, bevor die Straße recht steil nach oben zur Davidstadt führt. Diese konnte ich leider erst ein einziges Mal besuchen – mit Sophie damals – und das auch noch am Shabbat. Soll heißen, dass wir damals zwar auf das Gelände dürften und uns auch ausgiebig umgeschaut haben. Nur in die Tunnel kamen wir leider nicht, da diese ebenso wie die Kassen geschlossen waren. Schade. Das ist etwas, was ich mir für die Zukunft noch einmal unbedingt vornehmen muss. Die Davidstadt ist eine archäologische Ausgrabungsstelle und der älteste besiedelte Teil Jerusalems. Es handelt sich dabei quasi um die Keimzelle der Stadt. Auch hier gibt es regelmäßig Theater zwischen den israelischen Behörden/Polizei, so genannten „Siedlern“ und den palästinensischen Nachbarn.

Geht man die letzten Meter weiter nach oben, kommt man schon wieder an den Mauern der Altstadt heraus. Diesen kann man jetzt in Richtung Norden folgen, bis man wieder vor dem Dungtor steht. Wer jetzt nicht unbedingt zur Klagemauer möchte, dem empfehle ich an dieser Stelle unbedingt den Besuch des Archäologischen Parks. Steht man vor dem Dungtor, dann findet man den Eingang auf der rechten Seite. Hier haben die Israelis in den vergangenen Jahren ganze Arbeit geleistet und dank ihrer Ausgrabungen sehr viel Geschichte zutage gebracht. Über 20 Meter Schutt wurde abgetragen. Hält man sich im Park links an den Mauern des Tempelbergs, dann kommt man in einem Bereich raus, wo eine 2000 Jahre alte Straße freigelegt wurde. Auf dieser liegen gigantische Steinquader gehäuft. Diese stammen aus der Zeit der römischen Eroberung Jerusalems 70 n.Chr., als der Tempel zerstört und die Stadt geschleift wurde. Die Römer rissen die Steinblöcke aus den Gebäuden und warfen sie den Tempelberg hinab, so dass sie unten auf der Straße einen antiken Haufen bilden. Folgt man der Stadtmauer nach rechts, dann findet man weitere Reste des Tempels. Neben den zugemauerten Huldah-Toren, die damals direkt in den Tempel führten, wurden auch die dazugehörigen Treppen freigelegt. Deshalb trifft man auch hier nicht wenige christliche Pilgergruppen an, die diese archäologische Stätte bewundern, da sie einen direkten Zusammenhang zu Christus sehen. Die Reste des Tempels sind selbstverständlich auch für jüdische Gläubige von Bedeutung. So findet man auch dort genug Kwittelchen in den Mauerritzen.

Diese Steinquader legen Zeugnis über die Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. ab. Die Römer schleiften die Stadt und brannten sie nieder. Diese Brocken warfen sie vom Tempelberg. Die gepflasterte Straße, auf dem die Trümmer seit fast 2000 Jahren ruhen, ist aus der Zeit des Zweiten Tempels (Foto: B. Glumm)

Diese Steinquader legen Zeugnis über die Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n. Chr. ab. Die Römer schleiften die Stadt und brannten sie nieder. Diese Brocken warfen sie vom Tempelberg. Die gepflasterte Straße, auf dem die Trümmer seit fast 2000 Jahren ruhen, ist aus der Zeit des Zweiten Tempels (Foto: B. Glumm)

Zu bestaunen gibt es Ausgrabungen aus fast allen Epochen der Jerusalemer Geschichte. Angefangen bei den israelitischen Königen, über Griechen, Herodes, Römern, Byzantinern und zuletzt den islamischen Herrschern – sie alle haben fleißig gebaut und ihre Spuren hinterlassen. Wer es ganz genau wissen will, sollte unbedingt das dazugehörige Davidson Center besuchen. Dort kann man sehr viel Wissenswertes über die bewegte Historie der Heiligen Stadt erfahren. Für den Besuch des Archäologischen Parks sollte man auf jeden Fall ein wenig Zeit mit im Gepäck haben. Das Gelände ist weitläufig und die Ausgrabungen sind sehr spannend. Hat man sich an den Ruinen satt gesehen, dann hat man wieder die Wahl. Zurück in die Altstadt geht es über den Eingang zur Klagemauer. Das ist zumindest von dort aus der direkte Weg. Man kann aber auch wieder zurück auf die Hauptstraße außerhalb der Altstadt und folgt der Stadtmauer weiter bis zum Zionstor. Auf dem Weg dorthin liegt linke Hand der katholische Friedhof mit dem Grab Oskar Schindlers. Bevor man jedoch durch das Zionstor zurück in die Altstadt spaziert, sei ein Besuch auf dem Zionsberg angeraten. Denn dort gibt es sehr viel Interessantes zu sehen.

Fortsetzung folgt

© Fotos und Text Bastian Glumm – Alle Rechte vorbehalten

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