Archive for the ‘Kriegsgeschichte’ Category

Sechstagekrieg 1967 – Sturm auf Ammunition Hill

Mai 28, 2014

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Ist das Ergebnis des Sechstagekrieges als solches historisch mehr als umstritten, war es der Konflikt als auslösender Moment ohnehin. Aber auch innerhalb der israelischen Führung wurde lange debattiert, gestritten und bis zuletzt gefeilscht, wen man wann angreift. Und ob es überhaupt notwendig gewesen sei. In diesem Kontext ist es deshalb eigentlich eher überraschend, dass der Angriff auf Ost-Jerusalem gegen die Widerstände des israelischen Verteidigungsministers Mosche Dajan durchgesetzt wurde. Gerade Jerusalem, wo sich Israelis und Jordanier seit Israels Staatsgründung 1948 und dem Waffenstillstand von 1949 an einer stark gesicherten Grenze Aug in Aug gegenüberstanden.

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Mai 2011 – Yad Vashem

Februar 10, 2014

(bgl) Jerusalem im Mai 2011Mir war natürlich von Anfang an klar, dass auch diese Reise nicht komplett so verlaufen wird, wie ich sie geplant habe. Das wäre ja auch schon zu unheimlich. Wie sagte Moltke so schön: „Der beste Plan hält nur bis zum ersten Feindkontakt!“ Es war geplant bzw. ich hatte in Deutschland schon einen Tagesausflug nach Nazareth gebucht. Und natürlich auch schon bezahlt. Ich hätte also morgens um sechs Uhr an einem „Panorama Hotel“ beim Damaskustor warten sollen, dort würde man mich abholen. So hat man es mir schriftlich mitgeteilt. Klingt zunächst einmal gut, nur gibt es dort weit und breit kein „Panorama Hotel“, was ich nach einstündiger Suche in den frühen Jerusalemer Morgenstunden im Antlitz meines Schweißes entsetzt feststellen musste (später konnte ich herausfinden, dass es ein „Dan Panorama Hotel“ am anderen Ende der Stadt gibt). Ich habe daraufhin meine Suche abgebrochen, bin zurück zum Österreichischen Hospiz gehetzt und habe der Firma direkt eine Mail nach Haifa geschickt und darum gebeten, mir einen anderen Termin für diese Woche zu geben. Diesen bekam ich dann glücklicherweise einen Tag später und alles war dann am Ende doch noch gut.

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Die Feder ist einfach mächtiger! -Teil 2-

Februar 6, 2014

Es gab zwei Phasen während meiner Bundeswehrzeit, die ich als überwiegend sorglos bezeichnen würde. Da war zum einen der Unteroffizierlehrgang in München im Sommer 1994, der mehr einem Urlaub, als einer fordernden Ausbildung glich. Und jene Zeit im Herbst 1994, als ich als frischer Unteroffizier in Düren im Sanitätsbereich eingesetzt war. Damals hatten wir einen wehrpflichtigen Stabsarzt. Ein vollkommen harmloses Kerlchen. Und einen Gast-Feldwebel aus Hamm, der unseren Laden ganz hervorragend geschmissen hat. Leider währte diese Periode nur bis zum Dezember 1994. Im Januar 95 wurde auf einmal alles anders.

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Die Feder ist einfach mächtiger! -Teil 1-

Dezember 19, 2013

Es sind jetzt auf den Tag genau fast 20 Jahre vergangen, seit ich an jenem Dezembertag im Jahr 1993 die Paracelsus-Kaserne in Hamm verlassen habe. Damals holte mich mein Herr Papa aus dem westfälischen Standort ab und fuhr mich quer durch Nordrhein-Westfalen zu meiner neuen Kaserne nach Düren im Rheinland. Das liegt ungefähr in der Mitte zwischen Köln und Aachen. Ich war 17 und hatte keinen Führerschein. Seit drei Monaten war ich freiwillig bei der Bundeswehr. Ich hatte meine Grundausbildung im Sanitätsbataillon 7 in Hamm hinter mir. Zwölf Wochen infanteristische Ausbildung und unzählige Lehrstunden in Erster Hilfe, Kriegsmedizin und Anatomie. Vor mir lagen nun mehr als dreieinhalb Jahre Dienst in der Bundeswehr. Um es direkt zu sagen: Dieses Jubiläum ist nur ein Grund, warum ich mich in letzter Zeit mal wieder gedanklich etwas intensiver mit meiner Bundeswehrzeit beschäftigt habe.

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Mit Kratzern und Beulen durch die Wüste

November 21, 2013

Zu Fuß ist es vom Abraham Hostel zur King David Street in Jerusalem nicht wirklich weit. Einfach die Jaffa runterspazieren und irgendwann rechts halten. Das Mamilla Hotel lässt man hinten links liegen und geht dann wieder ein Stückchen bergauf. Und dort befindet sich auch schon die Zweigstelle der Hertz-Autovermietung, bei der wir im Oktober unser Auto abgeholt haben. Bereits bei der Buchung über den ADAC habe ich strengstens darauf geachtet, dass man uns doch bitte nicht die billigste und somit kleinste Nussschale geben möge. Klein war das Auto auch nicht, das wir dann bekommen haben. Billig? Schwer zu sagen, denn selten habe ich einen derartig lädierten Wagen gesehen, wie unseren Mitsubishi Lancer mit seinen knackigen 90.000 Kilometern auf dem Buckel.

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Der Feind meines Feindes

Mai 31, 2013

Auf einem neuen Höhepunkt befindet sich derzeit die deutsche Medienlandschaft in Sachen Berichterstattung rund um den Bürgerkrieg in Syrien. Wie ich hier an anderer Stelle bereits ausgeführt habe, muss man bei Meldungen von den syrischen Schlachtfeldern nicht nur ganz genau aufpassen, sondern per se erstmal nichts glauben und auch nichts für bare Münze nehmen. Je spektakulärer dann die Nachricht rüberkommt, desto größer sollte das Misstrauen sein. Diese Lektion muss man als Konsument deutscher Medien stets im Hinterkopf behalten. Nicht nur bei Syrien.
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Israel vs. Hamas 2.0

November 19, 2012

Als ich im vergangenen Jahr des Wanderns so langsam müde wurde in der Jerusalemer Altstadt und sodann in einem arabischen Restaurant einkehrte, fand ich draußen keinen Platz mehr. Also setzte ich mich ins Innere der Gaststätte. Dort war ich der einzige Gast. An der Wand hing ein Flachbild-TV, auf dem eine Art arabischer History Channel eingeschaltet war. Eine Dokumentation lief. Es drehte sich alles um den Zweiten Weltkrieg. Trotz der fremden Sprache waren Panzer und auch die Figuren natürlich unverkennbar. Ein älterer Araber war für die Bedienung im Innenbereich des Restaurants zuständig. Als er mir das bestellte Getränk reichte, bemerkte er, dass mein Blick auf dem Fernseher haftete. In dem Moment tauchte Adolf Hitler in der Dokumentation auf und schmetterte eine seiner Reden durch das Restaurant. Ich bemerkte, dass sich die Miene des palästinensischen Kellners aufhellte. Schließlich grinste er mich feist an und meinte zu mir in englisch: „Ah yes, Hitler. Good man! Hitler, really good man!“ Natürlich wusste er nicht, dass ich Deutscher bin. Ich hätte Amerikaner, Holländer, Ire, Brite, Franzose, vielleicht sogar Pole und natürlich auch Deutscher sein können. Ich hätte Israeli sein können. Aber darum geht’s ja nicht. Und das hat den Wirt auch nicht interessiert. Es geht darum, dass für diesen Mann Hitler kein Monster zu sein scheint.

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