Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Israel 2014: Von Yahel nach Mitzpe Ramon

Dezember 22, 2014

Als ich im vergangenen Jahr in Einot Tzukim sehen konnte, wie weit sich das Tote Meer in den letzten Jahrzehnten zurückgezogen hat, war ich echt baff. An einer Stelle haben die Parkbetreiber ein Schild aufgestellt, auf dem die Jahreszahl 1984 zu lesen ist. Daneben unverkennbar eine kleine Rampe, auf der man seinerzeit in den Salzsee steigen dürfte. Aber wo ist das Tote Meer hin? Man muss schon genau hinschauen, um es in dieser Süßwasseroase in der Judäischen Wüste zwischen Schilf und Palmen einige Hundert Meter weiter hinten zu entdecken. Wirklich erschreckend. Ist dieser Anblick ansich schon besorgniserregend, ist der fallende Pegel des Toten Meeres beim Baden echt lästig. Ob nun in Ein Gedi, in Kalia Beach oder anderswo: bis man am Ufer ist, muss man teilweise klettern, sich gut festhalten und balancieren. Für ältere Leute nicht einfach!
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ירושלים – Jerusalem – Teil 3

September 1, 2014

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Den besten und vor allem den spektakulärsten Blick über Jerusalem hat man vom Ölberg. Getrennt durch das Kidrontal, erhebt sich der Ölberg östlich der Altstadt. Macht man sich zu Fuß auf den Weg, dann kann der durchaus steile Aufstieg anstrengend werden. Natürlich kann man auch mit dem Auto problemlos hochfahren. Wer es ein wenig touristischer mag, sollte das Angebot des Arabers annehmen, der seinen Esel für den Aufstieg zur Verfügung stellt. Kostet nur ein paar Schekel. So oder so: Wer Jerusalem besucht, der kommt um den Ölberg nicht herum. Viel zu viel ist dort geschehen und eine viel zu große Rolle spielt er für alle drei Weltreligionen gleichermaßen.
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ירושלים – Jerusalem – Teil 1

August 18, 2014

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Der Weg vom Ecce-Homo-Bogen zur Grabeskirche ist zumindest auf der Karte kein allzu weiter. Ein paar Schlenker durch die Altstadt und schon ist man da. Hat man allerdings ein geliehenes Kreuz auf dem Buckel und schleicht bedächtig in einer vielköpfigen Gruppe singend durch das Jerusalemer Gassengewirr, dann kann der Weg durchaus dauern. Zumal diese christlichen Pilgergruppen vor jeder der 14 Stationen des Kreuzweges Halt machen. Für sie spielt es keine Rolle, dass sich die Wissenschaft weitestgehend einig ist, dass der aus dem Mittelalter stammende Kreuzweg nicht der Weg ist, den Christus wohl genommen haben dürfte, als er sein Kreuz zum Kalvarienberg trug. Und sie interessiert es ebenfalls nicht, dass sich die Straßen und Wege Jerusalems aus der Zeit Christi inzwischen rund zwei Meter unterhalb des heutigen Straßenniveaus befinden. 2000 Jahre Schutt, Trümmer und Geröll liegen heute darüber.

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Lähmende Illusion vom Frieden

Juli 9, 2014

Also alles wieder auf Null, das Drama geht weiter, die Vorhänge öffnen sich erneut. Es ist schon erschreckend, wie ähnlich das Szenario im Vergleich zum Jahr 2012 ist. Zwar mögen die Gründe für die Eskalation verschiedene sein, doch die Art und Weise, wie dieser Konflikt jetzt wieder geführt wird, ist vergleichbar mit den Geschehnissen von vor zwei Jahren. Wieder ertönen die Sirenen in israelischen Großstädten. Wieder die verwackelten und nur schwer erträglichen Handyaufnahmen, auf denen Menschen zu sehen sind, die in Panik in Hauseingänge hechten. Mit Kindern an der Hand, die nicht selten lauthals weinen. Im Hintergrund heulen die Sirenen ohrenbetäubend. Wieder feuert die Hamas aus dem Gazastreifen Unmengen an Raketen auf israelisches Gebiet und wieder putzt das geniale Luftabwehrsystem Iron Dome der israelischen Armee zahlreiche dieser Flugkörper aus. Die israelische Luftwaffe antwortet mit Angriffen auf Gaza. Wie konnte es soweit kommen? Es war doch zuletzt relativ ruhig in der Region?

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Märchenstunden der Meinungsmacher (UPDATE)

Juni 26, 2014

Es ist sicher richtig, dass der Blick in die Leserkommentarspalten der so genannten „Qualitätsmedien“ nicht zwingend ein Spiegelbild der deutschen Gesellschaft zeigen muss. Dafür ist die breite Masse zu faul, alles immer im Internet kommentieren zu müssen. Es sind dann doch eher die Eiferer, die sich zu ganz bestimmten Ereignissen viel zu ausführlich zu Wort melden. Und doch kann einem Angst und Bange werden, wenn man lesen muss, was zu bestimmten Themen dort en masse daherfabuliert wird. Da vermischt sich Ressentiment mit Unwissen und Ideologie mit blankem Hass. Kaum eine vernünftige Stimme kann sich da noch Gehör verschaffen. Und wenn, dann wird sie gnadenlos niedergeschmiert. Derartiges passiert tatsächlich bei den meisten Online-Portalen der großen Zeitungen. Und nicht nur bei denen, die für eine tendenziöse Berichterstattung ohnehin ihren Ruf weghaben.

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Sechstagekrieg 1967 – Sturm auf Ammunition Hill

Mai 28, 2014

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Ist das Ergebnis des Sechstagekrieges als solches historisch mehr als umstritten, war es der Konflikt als auslösender Moment ohnehin. Aber auch innerhalb der israelischen Führung wurde lange debattiert, gestritten und bis zuletzt gefeilscht, wen man wann angreift. Und ob es überhaupt notwendig gewesen sei. In diesem Kontext ist es deshalb eigentlich eher überraschend, dass der Angriff auf Ost-Jerusalem gegen die Widerstände des israelischen Verteidigungsministers Mosche Dajan durchgesetzt wurde. Gerade Jerusalem, wo sich Israelis und Jordanier seit Israels Staatsgründung 1948 und dem Waffenstillstand von 1949 an einer stark gesicherten Grenze Aug in Aug gegenüberstanden.

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Berlin – ברלין

April 11, 2014

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Eigentlich ist mein Namensgedächtnis ja nicht das schlechteste. Jetzt aber wurde es gehörig auf die Probe gestellt. An den ersten beiden Tagen des Besuchs der fünf israelischen Kollegen hatte ich echte Schwierigkeiten, Noam von Naomi und die beiden Yorams auseinanderzuhalten. Nur Yifzhak kam ohne Namensvetter nach Berlin, so dass ich zumindest ihn bereits am Montag namentlich zuordnen konnte. Auf Einladung des Pressenetzwerkes für Jugendthemen aus Bonn, dürfte ich den offiziellen Besuch der fünf israelischen Kolleginnen und Kollegen in Berlin mit der Kamera begleiten, was Organisator Jörg Wild dankenswerterweise möglich machte. Los ging es also montags im Motel One am Moritzplatz im pittoresken Berlin-Kreuzberg.

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Zum Abi nach Israel

März 7, 2014

Es gibt diese Momente, in denen Julia Kritschmar besonders viel Überzeugungsarbeit leisten muss. Da können die Argumente noch so gut sein, manchmal beisst sie anfänglich einfach auf Granit. „Jüdische Mütter geben ihre Kinder halt nur ungern her“, schmunzelt die Berlinerin. Und auch so manche Gemeinde begegnet der Repräsentantin des Naale-Programms im deutschsprachigen Raum zuweilen etwas reserviert. Das aber vollkommen unbegründet, wie Julia Kritschmar klar stellt: „Wir nehmen niemandem sein Kind weg“. Rund 15.000 junge Menschen haben seit dem Start des Programms ihren Weg aus der Diaspora nach Israel gefunden, um dort ihr Abitur zu machen. Und das ganz ohne Eltern! Aus Deutschland kommen jährlich rund zehn Teenager nach Eretz Israel. Zukünftig sollen es noch mehr werden. „An diesem Programm nehmen 26 Schulen teil, die alle mit Internaten verbunden sind. Die Kinder werden dann in Israel die 10., 11. und 12. Klasse durchlaufen“, erklärt Julia Kritschmar.
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Mai 2012 – Eilat

Februar 24, 2014

(bgl) Eilat im Mai 2012Der Blick nach Osten geht rüber nach Jordanien. Dort liegt nicht nur die Hafenstadt Aqaba, sondern auch das Wadi Rum. Ich dürfte das Farbenspiel bewundern, das sich hier offensichtlich jeden Abend abspielt, wenn die Sonne im Westen hinter den Bergen Eilats in Ägypten langsam verschwindet. Dann wird das Wadi mit seinen markanten Gebirgsformationen angestrahlt von einer warmen Restsonne und die Farben Ocker, Rotbraun und sogar Dunkelorange entfalten sich in eindrucksvoller Pracht. Ein wahrhaftiges Naturschauspiel, das meine Fotos hier nicht wirklich wiedergeben können. Das waren meine ersten prägenden Eindrücke in Eilat, in Israels Außenposten im äußersten Süden des kleinen Landes. Israels Zugang zum Roten Meer und Enklave mitten in der lebensfeindlichen Negev-Wüste. Eine kleine Stadt, die ihr enormes touristisches Potenzial erkannt hat und voll ausschöpft.

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Die Feder ist einfach mächtiger! -Teil 1-

Dezember 19, 2013

Es sind jetzt auf den Tag genau fast 20 Jahre vergangen, seit ich an jenem Dezembertag im Jahr 1993 die Paracelsus-Kaserne in Hamm verlassen habe. Damals holte mich mein Herr Papa aus dem westfälischen Standort ab und fuhr mich quer durch Nordrhein-Westfalen zu meiner neuen Kaserne nach Düren im Rheinland. Das liegt ungefähr in der Mitte zwischen Köln und Aachen. Ich war 17 und hatte keinen Führerschein. Seit drei Monaten war ich freiwillig bei der Bundeswehr. Ich hatte meine Grundausbildung im Sanitätsbataillon 7 in Hamm hinter mir. Zwölf Wochen infanteristische Ausbildung und unzählige Lehrstunden in Erster Hilfe, Kriegsmedizin und Anatomie. Vor mir lagen nun mehr als dreieinhalb Jahre Dienst in der Bundeswehr. Um es direkt zu sagen: Dieses Jubiläum ist nur ein Grund, warum ich mich in letzter Zeit mal wieder gedanklich etwas intensiver mit meiner Bundeswehrzeit beschäftigt habe.

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